Olesya Golovneva

Biografie

Die für ihre Leistungen als Anna Bolena und Luisa Miller zur „Besten Sängerin des Jahres“ gekürte russische Sopranistin Olesya Golovneva eröffnet die Saison 2018/19 als Desdemona an der Oper Frankfurt an der Seite von Roberto Saccàs in Otello. Danach gibt sie ihr Rollen- und Hausdebüt an der Opéra de Marseille als Simone-Amelia. Das Staatstheater Wiesbaden präsentiert die Sopranistin als Tatjana in Eugen Onegin sowie als Vitellia in Clemenza di Tito. An die Deutsche Oper am Rhein kehrt die Sängerin als Donna Anna und Don Carlo-Elisabetta zurück. Die Oper Köln hat Golovneva als Rusalka in einer Neuproduktion der Oper verpflichtet. In Dortmund wird sie in Rachmaninovs "Die Glocken" zu hören sein.

Zu ihren Verpflichtungen der Saison 2017/18 zählten die Adina in Donizettis Elisir d‘ amore sowie die Desdemona in Otello. An der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf gab sie ihr Rollendebüt als Maria Stuarda. An die Oper Köln kehrte Golovneva als Traviata zurück und gab in der Partie auch ihr Debüt an der Oper Bonn und gastierte mit diesem Haus im französischen Antibes. Unter der Leitung von Tomas Netopil sang sie Dvoraks "Te Deum" in Utrecht und Amsterdam.

In der Saison 2016/17 machte Olesya Golovneva international durch ihr Rollendebüt als Valentine an der Seite von Juan Diego Florez in der Neuproduktion von Meyerbeers Les Huguenots an der Deutschen Oper Berlin auf sich aufmerksam. Zu wichtigen Verpflichtungen dieser Spielzeit zählten die Mimi in La Bohème an der Oper Frankfurt sowie Elisabetta in Don Carlo an der Deutschen Oper am Rhein. An der Finnish National Opera Helsinki gab sie ihr Debüt als Tatjana in der Neuproduktion von Eugen Onegin. Im Amsterdamer Muziekgebouw war sie mit einem Liederabend zu Gast. In Berlin sang sie Ausschnitte aus Tschaikowskys Iolanta unter Dmitri Kitajenko, unter dessen Leitung sie in einer hochgelobten CD-Einspielung der Oper zu hören ist.

In der Saison 2015/16 gab sie ihr Rollendebüt als Elisabetta in Don Carlo an der Deutschen Oper am Rhein sowie in der Titelpartie in Lucia di Lammermoor an der Oper Köln. An der Deutschen Oper Berlin war sie als Gilda in Rigoletto zu erleben. In der Saison 2014/15 sang sie ihr Rollendebüt als Mathilde in Guillaume Tell an der Oper Graz. Einen triumphalen Erfolg feierte sie als Iolanta unter Dmitrij Kitajenko in der Kölner Philharmonie (inzwischen auf CD erhältlich). Nach Düsseldorf kehrte Golovneva in drei wichtigen Partien ihres Repertoires zurück: Violetta, Gilda und Donna Anna. An der Oper Frankfurt debütierte sie als Rusalka unter der Leitung von Sebastian Weigle. Die Künstlerin gastierte als Violetta in Traviata bei den Wiesbadener Maifestspielen und kehrte als Vitellia in Clemenza di Tito an die Oper Köln zurück.

2013/14 gab die Künstlerin ihre erfolgreichen Rollendebüts als Tatjana in Eugene Onegin an der Oper Köln und als Mimi (La Bohème) an der Oper in Malmö (inzwischen als DVD erhältlich). Die Deutsche Oper am Rhein präsentierte sie als Violetta (La Traviata) und an der Oper Zürich debütierte sie als Gilda (Rigoletto). Zu den Höhepunkten der Saison 2012/13 zählten ihr Rollendebüt als Luisa Miller in Malmö (ebenfalls als DVD erhältlich) und Düsseldorf, ihre erste Anna Bolena in Köln sowie Konzerte mit dem WDR mit Andrés Orozco-Estrada und im Wiener Musikverein mit Franz Welser-Möst. Nach der Dresdner Neuproduktion der Traviata gastierte Golovneva als Violetta in Köln, Prag, an der Bayerischen Staatsoper München und in Japan. Als „Entdeckung des Abends“ wurde sie vom Opernglas für ihre Natascha in Krieg und Frieden in Köln gefeiert.

Im Konzert ist die Sopranistin bislang im Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie, der Dresdner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Athens Concert Hall und in Budapest aufgetreten. Olesya Golovneva stammt aus Pskov in Russland und schloss ihr Studium in St. Petersburg sowie an der Musikuniversität in Wien bei Prof. Robert Holl im Fach Lied und Oratorium mit Auszeichnung ab. Sie ist Preisträgerin des N. Rimskyj-Korsakow Wettbewerbes sowie der International Vocal Competition’s – Hertogenbosch.